Prüfungen
Bei der Anlagenprüfung handelt es sich um eine Überprüfung der rassenspezifischen Anlagen und des Wesens. Sie ist für die Jagdhundezucht von großer Bedeutung.
Die Feld- und Wasserprüfung ist eine Leistungsprüfung, bei der die Arbeit der Jagdgebrauchshunde vor und nach dem Schuss im Feld und im Wasser geprüft wird.
Die Vollgebrauchsprüfung ist die ranghöchste Leistungsprüfung für die Bau-, Vorsteh-, Apportier- und Stöberhunde. Sie umfasst sämtliche Prüfungsfächer im Feld, Wasser und Wald sowie unter der Erde.
Die Hauptprüfung ist die ranghöchste Leistungsprüfung für die Schweißhunde und die Gebrauchsprüfung für die Brackierhunde. Zusätzlich gibt es die sogenannten Prüfungen für Einzelleistungen. Hier sind die Anforderungen für alle Jagdhunderassen gleich.
Bei der Bringtreueprüfung werden die Jagdgebrauchshunde auf die Verlässlichkeit im Bringen von kaltem Wild ohne Bringbefehl geprüft.
Die Schweißprüfung ohne Richterbegleitung dient zur Überprüfung der Jagdgebrauchshunde für die Nachsuche auf Schalenwild. Das Nachsuchengespann ist vom Anschuss bis zum Ende der Fährte auf sich alleine gestellt.
Die Schweißsonderprüfungen dienen zur Überprüfung der Jagdgebrauchshunde für die Nachsuche auf Schalenwild.