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Trauerfall Josef Fuchs

Trauerfall Josef Fuchs

  • Jagdschutzverein Hartberg

Wenn ein langes und erfülltes Jägerleben zu Ende geht, ist es Zeit für uns, Dank zu sagen.
Unser Mitgefühl gilt im Besonderen seiner Gattin Christa sowie den Kindern mit ihren
Familien.

Über viele Jahrzehnte hinweg war Josef begeisterter Jäger und übte die Jagd im Revier Mitterdombach Siebenbrunn aus. Er tat dies stets mit großer Freude, Umsicht und einem tief verwurzelten Gemeinschaftssinn.

In seinem Wirken als Landwirt, Forstwirt und leidenschaftlicher Jäger bemühte er sich, einen attraktiven und gesunden Lebensraum für unser heimisches Wild zu schaffen. Die Betreuung und Versorgung des Niederwildes in den Wintermonaten war für ihn selbstverständlich.

Sein jagdliches Geschick war oft von Erfolg gekrönt – ein kapitales Stück Schwarzwild im Heimatrevier zu erlegen gelingt nicht jedem Jäger oder, als er 2023 einen der besten Rehböcke des Bezirks erlegen konnte. In solchen Stunden war ihm der heilige Hubertus stets ein treuer Begleiter.
Doch Josef war nicht nur im eigenen Revier aktiv. Wann immer es seine Zeit erlaubte, nahm er mit Begeisterung an Gesellschaftsjagden teil. Auch in unseren Nachbarrevieren war er als besonnener und geselliger Jagdgast stets hochgeschätzt und herzlich willkommen. Verantwortungsbewusstsein zeigte Josef auch abseits der Pirsch: Unzählige Stücke Fallwild an der B54 und der Pöllauer Straße wurden von ihm geborgen – ein Dienst an der Gemeinschaft, für den wir ihm aufrichtig danken.

Wir Jäger danken auch der gesamten Familie für die jahrelange Unterstützung. Euer Hof war oft das Herzstück unserer Jagdgesellschaft, die Gastfreundschaft bei euch nach der Frühstücksjagd bleibt uns unvergessen und hat unsere Gemeinschaft tief geprägt. Neben dieser Gastfreundschaft hat Josef aber auch bei sämtlichen Revierarbeiten mit seinen Geräten immer wieder für Unterstützung gesorgt.

Auch im Namen des Jagdschutzverein Hartberg darf ich mich für Deine Mitgliedschaft und Treue bedanken. Schon im jungen Alter von 18 Jahren ist Josef unserem Verein beigetreten und war nun 55 Jahre Mitglied. Für seine langjährige Mitgliedschaft durften wir ihn mit den Jubiläumsabzeichen in Silber und in Gold auszeichnen. Als gern gesehener Gast bei unseren Veranstaltungen werden wir dich in Erinnerung behalten. Wir verneigen uns vor einem aufrechten Jäger, Landwirt und Freund. Als Zeichen unserer Anerkennung verabschieden sich die Jäger deines Heimatreviers mit einem letzten, ehrvollen Waldkranz, der Jagdschutzverein bedankt sich mit einem Kerzengesteck. Die anwesenden Jäger werden sich mit dem Standesbruch, als Zeichen der persönlichen Verbundenheit verabschieden. „Der letzte Pirschgang ist nun vollbracht, die Stille hält nun treue Wacht.

Kein Anblick mehr, kein Büchsenknall,
nur noch der Friede – überall”
Lieber Sepp, für Deinen letzten irdischen Weg:
Ein letztes, kräftiges Weidmannsheil.

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